Der Pabst zu Pferde
Das „Augsburger Bekenntnis“ ist auch heute noch die wichtigste Bekenntnisschrift der lutherischen Kirchen.

Bierkrug
Melanchthon

Martins bester Freund

Schau dir mal Philipp Melanchthon an! Er ist viel jünger und kleiner als Martin Luther, ein ganz kluger Zeitgenosse. Philipp ist Martins wichtigster Freund.

Wie Martin ist auch Philipp ein Mann, der denkt, es sei Zeit für Veränderungen. Ihm missfällt vor allem der Unterricht an den Schulen und Universitäten. Lehrer, die nicht für ihre Schüler und Studenten da sind und die nie ein offenes Ohr für ihre Sorgen haben, sind Philipp ein Dorn im Auge.

Als Philipp von Martin hört, was er in der Kirche verändern möchte, ist er sofort Feuer und Flamme. Er findet Martins Ideen richtig gut. Häufig diskutieren sie schwierige Glaubensfragen und überlegen, wie man die Kirche verändern kann. Zusammen übersetzen sie die Bibel und verfassen unzählige Schriften, darunter auch neue Schul- und Gottesdienstordnungen.

Da Philipp sich besonders gut und klar ausdrücken kann, ist er es häufig, der die gemeinsamen Ideen zu Papier bringt. Besonders wichtig wird vor allem eine Schrift, das sogenannte „Augsburger Bekenntnis“, das die Lehren der Wittenberger Reformatoren zur Veränderung der Kirche zusammenfasst. Diese Schrift trug entscheidend zum Erfolg der Ideen Martins bei.

Mir hat erst neulich jemand erzählt, dass Philipp mit Nachnamen eigentlich gar nicht Melanchthon, sondern Schwarzerdt heißt. Schau mal hier, da steht warum. Oder du klickst auf die Münze unten links.

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