Katharina von Bora

Katharina fasst ihren Alltag so zusammen:

„Ich bin erstens Ackerbürgerin, zweitens Bäuerin, drittens Köchin, viertens Kuhmagd, fünftens Gärtnerin, sechstens Winzerin und Almosengeberin an alle Bettler in Wittenberg, siebentens aber bin ich die Doktorissa, die sich ihres berühmten Gatten würdig zeigen soll.“
Pabst, Luther und Bora

Strenges Klosterleben

Katharina wächst nicht wie andere Kinder bei ihren Eltern auf, sondern wird schon als kleines Mädchen von ihrem Vater in das Kloster Nimbschen gegeben. Im Kloster lernt Katharina lesen, schreiben, singen und etwas Latein. Von den Nonnen bekommt sie auch wichtige Einblicke, wie man erfolgreich eine Landwirtschaft betreibt.

Das Kloster Nimbschen ist dafür bekannt, dass es hinter den Klostermauern besonders streng zuging. Nur beim Essen, bei Gebeten und Gesängen durfte der Mund geöffnet werden, ansonsten herrschte die längste Zeit des Tages eisernes Schweigen. Mit anderen Nonnen im Kloster darf Katharina nicht befreundet sein. Freundschaften waren im Kloster Nimbschen gar nicht gern gesehen. Eigene Haustiere übrigens auch nicht. Sie waren nicht erlaubt.

Im Kloster Nimbschen bleibt Katharina nicht sehr lange. Als junge Frau flieht sie nach Wittenberg. Was für eine abenteuerliche Flucht! Klick mal auf den dicken Mann unten im Bild, dort erfährst du mehr. Hast du den dicken Mann eigentlich erkannt?

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